Colombia
Saturday, September 29, 2018
Monserrate y Artesanías
Am Donnerstag sind wir von Cartagena (0m) nach Bogotá zurückgeflogen (2600m). Der Höhenunterschied hat mir doch ein bischen zu Schaffen gemacht, sodass wir gestern erst mal einen Tag Pause einlegen mussten. Heute morgen sind wir mit Juans Papa Carlos früh los, um die letzte Besichtigungstour unserer Reise zu machen. Wir sind zunächst mit dem Bus in die Stadt und dann mit der Zahnradbahn auf den Berg Monserrate, der auf 3200m liegt. Von dort oben hat man einen ausgezeichneten Blick über die ganze Stadt. Zunächst war uns ein wenig schwindlig, aber nach einer Weile haben wir uns an die Höhe gewohnt. Auf dem Berg gibt es eine Pilgerstätte, die entweder zu Fuß oder sogar auf Knien besucht werden kann. Um ein Wunder zu erleben, muss man sieben Mal in Folge den Berg hochpilgern. Nach der Besichtigung sind wir mit der Seilbahn wieder den Berg runtergefahren. Dann sind wir zu Fuß zu unserem Lieblingscafé in Bogotá, der Escuela de Barristas. Nachdem wir uns wieder gestärkt fühlten, haben wir die Zone mit Kunsthandwerkerläden unsicher gemacht, um noch ein paar Geschenke zu kaufen. Dort findet man wirklich alles und zu günstigen Preisen. Zufrieden und müde sind wir wieder bei Juans Eltern angekommen. Und jetzt heißt es Koffer packen...










Friday, September 28, 2018
Castillo San Felipe y la Popa
Nach der amüsanten Nacht gestern, haben wir heute erst einmal ausgeschlafen und dann pünktlich ausgecheckt. Danach sind wir zur Festungsanlage San Felipe de Barajas losgelaufen, die als Verteidigung der Stadt Cartagena im Jahr 1608 erbaut wurde. Zum Glück haben wir eine Führung bekommen, weil wir dadurch viele Informationen erhalten haben. Die Architektur hatte viele Geheimnisse und Verteidigungstechniken der spanischen Krone, die ziemlich erfolgreich waren. So konnten sich die Spanier gegen die Engländer behaupten. England hatte in Cartagena den größten Verlust an Armeeleuten in der Geschichte. Nach der Tour waren wir auf der Suche nach vegetarischem Essen. Wir mussten einer Frau dreimal erklären, dass Meeresfrüchte keine Früchte sind sondern Meerestiere, die nicht Bestandteil eines vegetarischen Essens sind. Dann gaben wir auf und suchten weiter. Zum Glück gibt es auch noch flexiblere Leute und wir haben in einem Einkaufszentrum einen leckeren vegetarischen Burger gefunden. Anschließend haben wir ein Taxi gefunden und sogar den Preis verhandelt, um zum Kloster „La Popa“ zu kommen. Es handelt sich hierbei um einen Aussichtspunkt, von dem man einen schönen Blick über ganz Cartagena hat. Die Kontraste aus Reich und Arm lassen sich von oben am besten betrachten. Der Taxifahrer hat auf uns gewartet und hat uns zurück zum Hostel gebracht. Wir waren sehr müde und waren auf der Suche nach einem Café, welches guten Kaffee anbietet. Tatsächlich sind wir sehr schnell fündig geworden und haben einen neu eröffneten Kaffeeladen. Der Chef musste erst mal seine Notizen anschauen, aber hat uns den Kaffee a la Chemex mit viel Liebe zubereitet. Weil wir immer noch müde waren, haben wir noch einen Siesta auf dem Dach des Hostels gemacht. Bevor wir zum Flughafen führen, mussten wir nochmals die Arepa con queso probieren, die in Cartagena an jeder Straßenecke angeboten wird. Die Fahrt zum Flughafen war ziemlich wild und es war zweimal sehr knapp.... Hier gilt das Motto „Wer bremst, verliert“. Jetzt warten wir auf den Flieger nach Bogotá.






Wednesday, September 26, 2018
Barú - Playa Blanca
Da wir vor unserem nochmals Sonne tanken wollten, sind wir heute morgen schon um 6h aufgestanden und dann mit dem Bus 1h zur Halbinsel Barú gefahren. Wir haben dort den bekanntesten Strand Playa Blanca besucht. Tatsächlich war der Sand sehr weiß und die Farben vom Wasser haben wunderschön blau-Türkis geschimmert. Unterwegs ein Pärchen aus Irland kennengelernt, die ein Jahr durch Mittel- und Südamerika reisen. Spanisch konnten sie leider nicht und so mussten wir einige Male als Übersetzer fungieren. Die Besonderheit vor Ort ist, dass es keinen Strom und kein Wasser gibt. Die Häuser sind aus Holz und werden von den Leuten vor Ort betrieben, diesmal im Gegensatz ohne Kinderarbeit. Deshalb haben wir erst mal eine Kokosnuss ausgetrunken. Vor Ort gab es Hängematten und Liegestühle zu mieten. Wir sind dann auch sogleich ins Wasser gehüpft, aber diesmal mit T-Shirts, um nicht wieder Sonnenbrand zu bekommen. Man hatte die Möglichkeit, Jetski zu fahren, bei den Korallen zu schnorcheln oder eine Massage zu bekommen. Wir sind geschnorchelt, da es direkt am Strand ein Korallenriff gibt und sich viele Fische hier tummeln. Die Fische konnten wir in allen Farben bestaunen und sie waren direkt vor unserer Nase. Mittagessen gab es inklusive und sogar eine Happy Hour für alkoholische Getränke, Cola und einen Saft mit 3 Prozent Fruchtgehalt. Dann haben wir noch einen Strandspaziergang gemacht und uns in der Hängematte ausgeruht. Um 3 Uhr fahren die meisten Busse auch schon wieder zurück und daheim haben wir erst mal das Salzwasser und den Sand abgespült.









Am Abend sind wir noch losgezogen, um etwas zu essen und unsere letzte Nacht in Cartagena zu genießen. Auf dem Weg zum Restaurant haben wir mehrere traditionelle afrikanische Tänze gesehen, die wegen der Sklaven aus Afrika bis heute getanzt werden, darunter Cumbia (Mischung) und Mapalé. Wir sind in den Innenhof eines Restaurants im Viertel Getsemaní gesessen und haben dort lecker und sehr günstig gegessen. Danach wollten wir noch einen Spaziergang durch das Viertel machen und haben dabei einen schönen Platz entdeckt, an dem unterschiedliche Künstler auftraten. Von Pop-Rock, über Hip-Hop bis Michael Jackson war alles dabei. Es wirklich ein sehr unterhaltsamer Abend!
Tuesday, September 25, 2018
Islas del Rosario
Es gibt sowohl private als auch öffentliche Strände in dem Nationalpark „Islas del Rosario“. Wir wählten einen privaten Strand für ca. 100 Leute, um den lästigen Verkäufern aus dem Weg zu gehen. Früh morgens gingen wir los zur Mole No. 1. und wir sind 45min mit einem Boot über das offene Meer gesaust. Unsere Insel heißt Bendita Beach und es gab dort einige Betten für die ersten Gäste. Das Wasser hatte drei verschiedene Blautöne und der Sand ist traumhaft schön. Wir haben sogleich eine Schnorchel-Tour gebucht und sind raus aufs karibische Meer, um die Unterwasserwelt zu betrachten. Mit einem Sprung vom Boot ins Wasser ging die Tour los. Leider waren die Korallenriffe eher grau als farbig, aber viele bunte Fische gab es allemal. Die Tour war körperlich ziemlich anstrengend, da man sich 1 std. lang über Wasser halten musste. Nach der Tour hat es zum Essen geläutet und es gab frischen Fisch für alle Nicht-Vegetarier. Nach einer Siesta sind wir nochmals ins Wasser und haben einen Seestern und viele kleine Fische gesehen. Wir wollten noch ein Kayak ausleihen, aber es war leider schon weg. So sind wir noch ein wenig auf der schönen Insel spaziert. Um 15.15h ging es dann schon wieder zurück. Die Rückfahrt auf dem Boot war ein großes Abenteuer, weil es gewitterte und ein starker Wind die Wellen antrieb. Wir wurden im Boot durchgeschleudert wie in einer Waschmaschine. Ganz vorne im Boot haben wir auch noch das Salzwasser abbekommen. Ein wenig benommen von der wilden Fahrt kamen wir Gott sei Dank heil am Ufer an und sind zu Fuß zu unserem Hostel zurückgelaufen.










Monday, September 24, 2018
Volcán del Totumo y noche romántica
Die Tour, die wir für heute gebucht haben, ging zum Vulkan Totumo. Wir sind um 9 Uhr von einem Bus abgeholt worden. Nach einer Stunde auf der Schotterpiste sind wir am Vulkan angekommen. Der Vulkan ist gefüllt mit Schlamm und einer Mischung aus Mineralien, die sehr wohltuend für die Haut sind. Vor Ort gibt es ein paar Dorfbewohner, die verschieden Leistungen wie z.B Fotos und Massagen anbieten. Je nach Wasserstand steigt oder sinkt das Schlammniveau. Wir sind die Holztreppe hochgestiegen und nach einer kurzen Wartezeit, haben wir ein Schlammbad genommen und eine Massage bekommen. Das Gefühl war sehr angenehm und man konnte nicht untergehen, obwohl der Vulkan 150m tief ist. Nach 15min sind wir wieder raus und haben uns im See gewaschen. Das war ziemlich aufwändig, aber die Haut war danach wie die eines polierten Affenarsches. 😂 Anschließend haben wir noch frisches Kokoswasser getrunken und das Kokosfleisch gegessen. Muy rico! Danach sind wir mit dem Bus weiter zu einer verlassenen Hotelanlage. Wir haben mitbekommen, dass diese enteignet wurde aufgrund von Geldwäscherei aus der Narco-Szene. Wir mussten uns nochmals duschen und haben dann ein Mittagessen dort bekommen. Wir hatten noch ca. 1 Std, um an den Strand zu gehen, der nur für uns war, aber leider ein wenig verlassen und schmutzig. Dort haben wir auch einige Vögel beobachtet. Auf dem Heimweg haben wir noch ein paar Gruppenfotos gemacht und sind dann wieder zurück ins Hostel. Nach einer großen Siesta haben wir Mangoviche gekauft (grüne Mangos mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft) und sind damit auf die Mauer gesessen, um den Sonnenuntergang zu betrachten. Spontan haben wir uns entschieden, die Pferdekutsche zun nehmen. Kurz nach dem Start ist ein Serenatero aufgesprungen und hat uns mit romantischen Liedern auf Spanisch verwöhnt. Wir haben natürlich kräftig mitgesungen und die Leute auf der Straße haben uns beneidet. Das war ein Spaß!










Sunday, September 23, 2018
Cartagena de Indias
Mit dem Flieger sind wir gestern von Medellín nach Cartagena de Indias geflogen (ca. 1Std.). Das hat alles reibungslos funktioniert. Der Taxifahrer meinte, dass es ziemlich kalt sei. Die Wahrheit ist, es hat zwar geregnet aber hatte immer noch 32 Grad. Nachdem ich gesagt habe, dass ich aus Deutschland bin, war er still. 😂 Abends sind wir noch in die Innenstadt gegangen und haben sehr lecker gegessen. Leider gibt es hier sehr viele Straßenverkäufer, die einem alles mögliche andrehen wollen. Trotzdem hat die Stadt bei Nacht definitiv ihren encanto (Charme), wie man hier sagen würde.









Das Hostel in dem wir wohnen, ist sehr gemütlich und von der Lage her perfekt. Hier ist alles gut zu Fuß zu erreichen.
Heute morgen haben wir an der Free Walking Tour teilgenommen, die uns zu den historischen Plätzen von Cartagena führte. Bei über 30 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit sind wir mit Sonnenschirm entlang der Mauer gelaufen. Cartagena war die wichtigste Handelsstadt von Spanien und die Reichtümer von Kolumbien wurden über Cartagenas Hafen exportiert. Danach haben wir Wraps gegessen und sind dann aufgrund des Regens nach Hause gekommen, um die Touren für die nächsten Tage in unserem Hostel zu buchen und eine Siesta zu machen. Dann sind wir durch das Viertel Getsemaní gelaufen und waren auf der Suche nach einer Schnorchelausrüstung, sind aber leider nicht fündig geworden. Um den Sonnenuntergang zu genießen, sind wir in ein Café mit schönem Ausblick aufs Meer gesessen. Auf dem Weg nach Hause sind wir noch in die Kirche von San Claver, der die Sklaven gerettet hat. Sogar der Papst war letztes Jahr an diesem Ort. Wir haben noch eine Kleinigkeit gegessen und nach einigen Kilometern zu Fuß durch die schöne Stadt waren wir dann auch ziemlich müde...
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