Friday, September 28, 2018

Castillo San Felipe y la Popa

Nach der amüsanten Nacht gestern, haben wir heute erst einmal ausgeschlafen und dann pünktlich ausgecheckt. Danach sind wir  zur Festungsanlage San Felipe de Barajas losgelaufen, die als Verteidigung der Stadt Cartagena im Jahr 1608 erbaut wurde. Zum Glück haben wir eine Führung bekommen, weil wir dadurch viele Informationen erhalten haben. Die Architektur hatte viele Geheimnisse und Verteidigungstechniken der spanischen Krone, die ziemlich erfolgreich waren. So konnten sich die Spanier gegen die Engländer behaupten. England hatte in Cartagena den größten Verlust an Armeeleuten in der Geschichte. Nach der Tour waren wir auf der Suche nach vegetarischem Essen. Wir mussten einer Frau dreimal erklären, dass Meeresfrüchte keine Früchte sind sondern Meerestiere, die nicht Bestandteil eines vegetarischen Essens sind. Dann gaben wir auf und suchten weiter. Zum Glück gibt es auch noch flexiblere Leute und wir haben in einem Einkaufszentrum einen leckeren vegetarischen Burger gefunden. Anschließend haben wir ein Taxi gefunden und sogar den Preis verhandelt, um zum Kloster „La Popa“ zu kommen. Es handelt sich hierbei um einen Aussichtspunkt, von dem man einen schönen Blick über ganz Cartagena hat. Die Kontraste aus Reich und Arm lassen sich von oben am besten betrachten. Der Taxifahrer hat auf uns gewartet und hat uns zurück zum Hostel gebracht. Wir waren sehr müde und waren auf der Suche nach einem Café, welches guten Kaffee anbietet. Tatsächlich sind wir sehr schnell fündig geworden und haben einen neu eröffneten Kaffeeladen. Der Chef musste erst mal seine Notizen anschauen, aber hat uns den Kaffee a la Chemex mit viel Liebe zubereitet.  Weil wir immer noch müde waren, haben wir noch einen Siesta auf dem Dach des Hostels gemacht. Bevor wir zum Flughafen führen, mussten wir nochmals die Arepa con queso probieren, die in Cartagena an jeder Straßenecke angeboten wird. Die Fahrt zum Flughafen war ziemlich wild und es war zweimal sehr knapp.... Hier gilt das Motto „Wer bremst, verliert“. Jetzt warten wir auf den Flieger nach Bogotá. 














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