Tuesday, September 4, 2018

Zipaquirá

Heute morgen sind wir schon um 6h aufgestanden, weil wir sooo früh ins Bett gegangen sind... Voller Freude haben wir unser Gepäck am Schalter abgeholt. Zum Glück hat Air France es direkt an die Adresse geliefert, wo wir wohnen. So mussten wir nicht nochmals an den Flughafen fahren. 
Wir waren beide sehr froh darüber, dass unsere Kleidung und Geschenke noch drin waren und alles heil angekommen ist.

Nach einem frischgepressten Mangosaft und Arepa fuhren wir mit dem Bus zum ersten Wunder Kolumbiens „la catedral de sal“. Das Busfahren ist hier wirklich eine Herausforderung. Man weiß nicht wann der Bus abfährt und wo er hält. Sodass wir alles erfragen mussten. Ohne spanisch wäre es tatsächlich schwierig, hier zurechtzukommen.

2h später sind wir dort angekommen, aber wussten noch nicht genau, wo sich die Salzkathedrale befindet. Wir tranken erst mal eilen cafecito, um uns zu stärken und haben die lokalen Leute nach dem Weg gefragt. Unterwegs gab es noch ein Kunsthandwerkermarkt, wo wir uns noch ein wenig verweilten und schlussendlich bei dem Eingang zur Kathedrale landeten.

Die Höhe von Bogotá (2600m) macht uns doch ganz schön zu schaffen. Nach wenigen Metern bergauf sind wir schon außer Atem.

In der salzmine bekamen wir erst mal einen audioguide, wo wir die Infos zu den verschiedenen Stationen anhören konnten. Es ist wirklich beeindruckend, dass die Kathedrale komplett aus Salz ist, 180m unter der Erde. Es wird sogar immer noch Salz dort abgebaut und wir durften sogar in der anschließenden Führung Hand anlegen und mit einer Hacke Salz abbauen. Nach einem Marsch im Dunkeln wurden wir offiziell zu Minenarbeitern erchoren.
Es gab außerdem noch einen beeindruckenden 3D Film zur Geschichte der salzmine zu sehen, die schon von den Ureinwohnern Muisca genutzt wurde.

Danach mussten wir uns erst einmal mit lokalem Essen stärken und es gab sogar eine vergetarische Option. Bohnensuppe mit Reis, Avocado und Patacón (Kochbananen).

Obwohl es hier keinen Plan gibt, hat alles reibungslos funktioniert und Just in Time haben wir sogar unseren Bus nach Bogotá erreicht. Der Stau in dieser Großstadt ist wirklich immens und es gibt sogar viele Fahrrräder und Motorräder auf der Straße- ein aus deutscher Sicht großes Risiko, aber wenn man die Spur im Stau wechseln will, gibt es bei Bussen immer eine extra Person, die mit Händen und Füßen dafür sorgt, dass der Bus die Spur wechseln kann.

Bei Juans Eltern angekommen, übergaben wir erst einmal unsere Mitbringsel aus Deutschland und aßen noch etwas leckeres Hamburger aus Bohnen und Maisküchle zusammen. Verhungern werden wir hier sicherlich nicht....

Und so ging ein sehr abwechslungsreicher und wunderschöner Tag zu Ende.























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