Während der Fahrt erzählte uns Jorge, dass es einen Stausee gibt, der künstlich angelegt ist. Dafür zwang die Regierung die dort ansässigen ihr Land zu verkaufen oder es wird geflutet. Tatsächlich wurde ein ganzes Dorf geflutet, wobei man manchmal bei niedrigem Wasserstand noch die Kirche sieht. Als Entschädigung wurde eine Replik und ein neues Dorf gebaut. Wir haben bei der Replik angehalten und was zusammen gegessen. Dann sind wir zusammen weiter dem 200m hohen Steinmonolith, von dem man eine wunderschöne Aussicht auf den Stausee und die grüne Landschaft hatte. Dafür musste man aber erst mal über 600 Treppen hochsteigen. Der Ausblick von oben war tatsächlich gigantisch. Leider konnte marli wegen ihrem Knie nicht Treppen steigen, sodass nur Juan und ich hochgingen.
Anschließend tranken wir noch zusammen einen Kaffee und wir fuhren wieder zurück nach Medellín und tratschten noch eine Weile mit Santiago.
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