Saturday, September 8, 2018

Vogelbesichtigung Otún Quimbaya

Um die Vogelbesichtigungs-Tour zu machen, mussten wir um halb 6 aufstehen.

Netterweise hat uns der Mann am Empfang von dem Wohnblock gleich ein Taxi bestellt, sodass wir schnell im Zentrum von Pereira waren. Dort hat uns der landestypische Chiva abgeholt - ein Gefährt für alles was man transportieren kann - Menschen, Tiere, Früchte, Kafee, etc.

Ca. 1h sind wir bergauf gefahren bis es keine geteerte Straße mehr gab - und dann noch 5 km weiter. Wenn man ein-oder aussteigen wollte musste man nur pfeifen.

Als wir in dem Nationalpark Otún Quimbaya angekommen sind, haben wir erst mal ein Frühstück bekommen. Unser Guide hat gemeint, dass er ein wenig besorgt ist, weil wir keine Ferngläser dabei hatten. Und wir gingen davon aus, dass es welche zum Ausleihen gibt. Zum Glück konnte er noch welche auftreiben, sonst hätten wir die kleinen Vögelchen nur von Weitem gesehen.

Nach einem kurzen Video über die Regeln im Nationalpark, sind wir los.... Unglaublich! Diese Vielfalt an Vögeln, die es hier gibt, ist wirklich erstaunlich -ca. 250 Spezies. Ohne Guide wäre es jedoch sehr schwierig gewesen welche zu entdecken. Von weitem haben oft die Blätter der Bäume wie Vögel ausgesehen.

Mittels eines Laserpointers konnte der Guide uns die Vögel schnell zeigen und wir haben mit dem Fernglas geschaut in welchen Farben sie leuchteten. Einige findet man nur in dieser Region und so kommen Ornithologen von der ganzen Welt an diesen Ort, um bestimmte Vögel ausfindig zu machen. Der Guide hat uns dann immer noch im Buch spezifiziert. 

Manchmal war es schwieriger welche zu entdecken. In dem Fall hat unser Guide den Vogelgesang selbst imitiert oder sie mittels einer App plus Lautsprecher singen lassen, damit die Vögel näher kommen und sie antworten. Das hat auch meistens geklappt. Zum Mittagessen gingen wir zurück zur Hütte und wir dachten die Tour wäre vorbei, weil wir eigentlich nur den halben Tag gebucht haben. Aber die Tour ging zum unseren Glück ohne Aufpreis am Nachmittag weiter. Was wir auch nicht wussten, war, dass wir die einzigen der Gruppe waren und sozusagen eine Privattour hatten.

Wir haben Vögel in allen Farben gesehen: pava del Cauca, pato de torrente, gaviota, ibis, loro de cabeza roja, colibrí Esmeralda y de los andes, Trogón, Tukan und viele mehr... 
Außerdem haben wir Schmetterlinge, Affen, Orchideen, Bromelien, Lilie, Frösche gesehen. 
Das alles hat uns sehr fasziniert, sodass wir kaum mehr damit aufhören konnten...

Anschließend sind wir mit dem Chiva wieder zurück nach Pereira. Dort wurden wir von Mario und Adriana abgeholt und wir wollten eigentlich in die Natur-Therme von San Vicente. Aber da Adriana Bereitschaft im Krankenhaus hatte, mussten wir wieder zurückfahren genau als wir dort angekommen sind. Die Thermalquellen werden in dem Fall nachgeholt.























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