In Medellín wird neben Metro, Busse und Straßenbahn auch die Seilbahn als Verkehrsmittel benutzt.
Von der Seilbahn haben wir gesehen, dass Medellín eine Stadt der Kontraste darstellt. Wir hatten einen Blick über die Armenviertel (Comunas), die direkt am Berg neben Hochhäusern erbaut wurden. Die Häuser bestehen größtenteils aus Holz, Blech oder Resten von andern Häusern. Früher zu Zeiten von Pablo Escobar war diese Gegend sehr unsichter. Heute gibt es sogar Graffiti-Touren für Touristen.
Mit der Seilbahn ging es insgesamt 1000 Höhenmeter nach oben und wir erreichten eine
Höhe von ca. 2400m.
Oben angekommen sind wir sofort in eine Tour eingestiegen, um die Flora und Fauna des Naturparks kennenzulernen. Leider haben wir nicht so viele Orchideen gesehen, weil die Blumensaison schon vorbei ist. Aber wir haben viel über die regionalen Bäume wie den Dragón, Pilze und essbare Blätter gelernt. Ohne Guide wäre es schwierig gewesen aus dem Labyrinth wieder herauszufinden.
Juan hat seine neuen Kenntnisse (Zwitschern) angewendet, um die Vögel anzulocken.
Danach sind wir in ein Restaurant und haben das typische Fiambre gesehen. Es ist ein großes Blatt von dem Baum Biao, worin alles mögliche eingewickelt wird: Arepa, Carne, Papas, Arroz, etc.
Nebenan war ein Stand mit leckerem Kaffee aus der Region und wir haben eine neue Variation- den Cocafe probiert (Coca plus Café). Um das ganze noch abzurunden und besser zu verdauen, bekamen wir zur Probe zwei Coca Tee. So leicht haben wir uns noch nie gefühlt! I believe I can fly!
Bevor wir die Heimreise mit der Seilbahn und Metro antraten, haben wir noch einige Kunsthandwerkerstände mit echten Blumen und Schmetterlingen besucht.
Als wir zurückkamen, haben wir Floralba besucht (ebenfalls Tante von Juan). Bei Marta gab es dann noch eine neue Frucht zu entdecken - Zapote. Sehr süß und ähnlich wie Mango aber noch kräftiger im Geschmack.
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