Saturday, September 8, 2018

Valle de Cócora y Salento

Heute morgen haben wir zum ersten Mal richtig ausgeschlafen... Nach dem Frühstück sind wir mit Mario und Adriana los in Richtung Valle de Cocóra. 

Ohne große Erwartungen wurden wir sehr überrascht von dem Ausblick, der uns dort erwartete. Hier gibt es tausende von den Nationalbäumen Kolumbiens „Palmas de cera“. Wir sind mit Pferden den Berg hinaufgeritten und haben den Ausblick und die Natur sehr genossen und sogar einen Fluss überquert. Mein Pferd namens Chorro hat mich sehr beeindruckt, war zahm und hat sehr gut gefolgt... 

Anschließend haben wir auf der Ranch gegessen. Es gab riesige patacones (frittierte Kochbananen) und für die anderen frischen Fisch und natürlich gehört hier zu jedem guten Essen ein jugo (Saft aus frischen Früchten).

Danach sind wir nach Salento, eine sehr malerische Stadt. Dort sind wir zunächst auf einen Mirador (Aussichtsturm), wo es schon den ersten Artesanía Stand gab, an dem wir einige Mitbringsel kauften. Ein wenig später haben wir einen Parkplatz in der Stadt gesucht und haben uns dann ins Zentrum aufgemacht, wo es allerlei bunte Häuser gibt und jede Menge Läden mit Handwerkskunst... Ein Traum für jede Frau! Wir verweilten dort einige Stunden und haben auch so einiges gefunden, z.B eine Ruana (ähnlich dem Poncho). Die Preise sind dort sehr niedrig, weil es nicht so viele Touristen aus dem Ausland gibt. Die ganze Stadt ist sehr bunt und lebendig - pintoresco wie man hier sagen würde.

Zur Stärkung haben wir in einem Patio (Innenhof) einen Kaffee getrunken, aber nicht wie in Deutschland um 2 sondern erst um 6 abends. Dann sind wir zurück und haben uns erst mal 2h ausgeruht und eine Siesta gemacht.
Und um 23h  sind wir noch bei einer Freundin von Mario zum Geburtstag eingeladen. In dieser Disko hat mir mein Tanzpartner Juan so ziemlich alle Tänze aus Kolumbien beigebracht - Salsa, Bachata, Vallenato, Reggaeton, Merengue, Champeta, etc. Ein Unterschied zur deutschen Disko ist, dass alle singen, tanzen und dazu Whisky von hielo trinken.
Außerdem haben wir Karaoke gesungen und ich habe sogar an einem Wettbewerb teilgenommen, wo 3 Personen dasselbe Lied singen mussten. Adriana hat mir zum Glück geholfen und obwohl ich das Lied nicht kannte, haben wir den Wettbewerb und eine Flasche Aguardiente gewonnen. Wahrscheinlich weil mein deutscher Akzent sehr amüsant war! Hahaha

Leider hat sich der Freund derjenigen, die uns eingeladen hat so betrunken, dass sie am Schluss sogar weinte und sie heimgehen mussten. Aber wir tanzten bis um 3h nachts bis das Licht anging und mit dem Taxi heimfuhren. 
























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