Auf dem Weg dorthin ist es Juan leider sehr schlecht geworden, weil die Fahrt dorthin richtig kurvig ist und weil der Whisky von gestern seine negative Wirkung zeigte...
Als wir auf der Kaffeefarm angekommen sind, ging es Juan mit dem Kreislauf so schlecht, sodass wir die 3-stündige Kaffeetour nicht antreten konnten. Aber das war nicht schlimm, weil wir trotzdem die Aussicht auf die Kaffeeplantagen sehr genossen...
Und so gingen wir direkt weiter zur Finca von Don Salvador. Er ist der Papa von Adriana und sie haben eine Fläche von 3 Hektar mit Bienen, Bananen, Mangos, Papayas, Avokados, Zitronen, Maracuyas, etc.
Von dort oben war der Blick atemberaubend und wir genossen es sehr - alle außer Juan, der sich leider fast die ganze Zeit ins Bett legen musste. Die Familie von Don Salvador hat für uns extra gekocht - das besondere daran alles was sie essen ist bio, vegan und meistens direkt von den Bäumen... Frischer gehts nicht! Und so gab es Bohnensuppe, Salat mit Avocado, Patacónes, Hogao und als Nachtisch einen Pudding aus Maracujasaft. Alle auf der Finca waren wirklich sehr gastfreundlich und herzlich.
Adriana, Mario und ich haben dann eine spezielle Tour auf seiner Finca bekommen, um die ganzen für Europäer exotischen Früchte von der Nähe zu sehen und Einzelheiten darüber zu erfahren. Mit einer Machete zogen wir los und haben uns durch die Wildnis geschlagen. Die Bananen hier sind meistens in Folie eingepackt, damit die Vögel sie nicht zuerst essen. Einiges an Ungeziefer hat uns auch gestochen. Wirklich ein Abenteuer, das man so schnell nicht vergisst! Danach haben wir uns noch ein wenig ausgeruht und haben uns dann auf den Heimweg gemacht.
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